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Top 5 CRM-Lösungen für Kleinunternehmen.

23.07.2015- CRM, Customer Relationship Management oder auf deutsch Kundenbeziehungsmanagement ist nur etwas für die „Großen“? Das Gegenteil ist der Fall! Denn gerade für Kleinunternehmen sind die Kosequenzen, die mit Kundenabwanderungen verbunden sind, viel spürbarer, als das bei transnational agierenden Großkonzernen der Fall ist. Aus diesem Grund stellen wir Ihnen nach Kunden behalten: Top 5 für Bestandskunden im Folgenden die fünf besten CRM-Tools für Kleinunternehmen vor.

Mit CRM-Kanonen auf Kundenspatzen geschossen

Bislang teilten sich fünf Großanbieter den CRM-Markt. Salesforce, SAP, Oracle, Microsoft und IBM. Für Kleinunternehmen bedeutete dies, das sie sich mit regelrechten CRM-Kanonen auf Kundenspatzen eingeschossen haben. Die Folge: ein viel zu hohes Komplexitätslevel und vor allem horrende Kosten. Das kommt dem Anspruch, zum richtigen Zeitpunkt die richtige Information an den richtigen Menschen zu bringen, nicht annähernd gerecht.

Cloud-basierte Alternativen für Kleinunternehmen

Mittlerweile finden sich Alternativen auf dem Markt. Sie haben alle eines gemeinsam – sie sind Cloud-basiert. Doch in folgenden Punkten unterscheiden sie sich:

  1. Intuitionsgrad in der Bedienung.
  2. Import per csv-Datei.
  3. Kompatibilität zu bevorzugter Newsletter-Software.
  4. Einbindung von Social-Media-Profilen.
  5. Preis-Leistungsverhältnis.

Hier nun die fünf Lösungen, die in die engere Wahl gekommen sind.

Alternative Nr. 1: Salesforce

Für 70 Euro pro Benutzer und Monat liefert Salesforce (www.salesforce.com/de) mit der Professional Edition Kleinunternehmen ein mächtiges Tool mit vielen Funktionen und Schnittstellen und lässt somit in puncto CRM keine Wünsche offen. Selbst wenn nicht alles auf den ersten Blick selbsterklärend ist … die Tatsache, dass die Benutzeroberfläche in deutscher Sprache erhältlich ist, macht vieles einfacher. Allerdings geht der Funktionsumfang weit über das hinaus, was Kleinunternehmen wirklich brauchen.

Alternative Nr. 2: Central StationCRM

CentralStationCRM (www.centralstationcrm.de) ist ein deutscher Anbieter, der sich auf Einzelunternehmer und kleine Unternehmen spezialisert hat. Dementsprechend einfach und intuitiv lässt sich das System nutzen. Was hier fehlt, ist die Einbindung von Social-Media-Plattformen. Für diejenigen, die besonders viele ihrer Beziehungen über diese Kanäle pflegen, ist das besonders ärgerlich, wer jedoch ohnehin klassisch über E-Mail und Telefon kommuniziert, wird an CentralStationCRM seine Freude haben. Beim „Small Office“, dem Verkaufsschlager, können zehn Nutzer bis zu 3.000 Kontakte verwalten. Die Kosten belaufen sich hierbei bei 39 Euro pro Monat.

Alternative Nr. 3: insightly

Insightly (www.insightly.com) stellt eine Mischung aus CRM- und Projektmanagement-Software dar . Es lassen sich fast alle Schritte von der Kontaktanbahnung über die Auftragsgewinnung bis zur Abwicklung und Abrechnung von Projekten abdecken. Die Ansprache und Optik ist sehr sympathisch und persönlich auch, weil sich die Benutzeroberfläche individuell gestalten lässt. Allerdings hakt es beim Import von Daten, die Umlaute enthalten und auch die Integration von Social-Media-Profilen fehlt. Dafür punktet die Software in puncto Preis. Bis zu drei Nutzer können bis zu 2.500 Kontakte völlig kostenfrei verwalten.

Alternative Nr. 4: 17hats

17hats (www.17hats.com) ist das umfassendste CRM-Projektmanagement-Abrechnungs-System. Probleme gibt es allerdings beim Import der Daten aus einer csv-Datei. Das hängt damit zusammen, dass 17hats aus den USA stammt und den deutschen „Besonderheiten“ im Adressfeld und den Umlauten nichts anzufangen weiß. Besonders ärgerlich: Die spartanisch gehaltene Hilfefunktion (nur auf englisch) konnte hier keine Abhilfe schaffen. Zudem gibt es bei 17hats keine Möglichkeit, Social-Media-Kanäle einzubinden. Summa Summarum die denkbar schlechteste der bislang vorgestellten CRM-Alternativen.

Alternative Nr. 5: Nimble

Das Beste kommt zum Schluss. Die ebenfalls US-amerikanische Software Nimble konnte als Einzige der getesteten Lösungen bei allen eingangs erwähnten fünf Aspekten punkten. Alle Kundengespräche, sei es auf Twitter, Facebook, per E-Mail oder Skype lassen sich in einer gemeinsamen Historie überblicken. Auch die Daten mit Umlauten ließen problemlos importieren – allen Umlauten zum Trotz. Die Hilfefunktion mit detaillierten Tutorials (auf englisch) lässt Hürden leicht überspringen. Die Newsletter-Software sowie der gemeinsam mit den Kollegen genutzte Google-Kalender ließen sich ebenfalls einbinden. Ebenfalls erfreulich ist der Kostenfaktor. Rund 15 US-Dollar pro Monat muss man für diese Lösung berappen.

Quelle.:http://www.agitano.com